Sonntag, 17. Juni 2012


Ich möchte verschwinden, nicht mehr da sein, ganz weit weg. Weg von allem und jedem. Weg von dieser Stadt, weg von diesen Leuten, Tieren, Pflanzen, Zimmern. Im Koma liegen, unsichtbar werden. Nicht mehr denken, mir eine eigene Welt zusammen bauen, mit ihm. Mit ihm alleine sein, nahe sein. Seine Hand an meiner spüren, seinen Herzschlag hören, ihn bei mir haben. Wissen nicht alleine zu sein, wissen ihn wieder bei mir zu haben. Kein vermissen mehr weil er tag und nacht bei mir ist und meine Schulter wie früher streichelt waehrend die andere Hand meine Hand haelt. Nur weinen weil er irgendwas süßes für mich gemacht hat oder zu mir gesagt hat. Frei sein. Glücklich sein.



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